Wassersammlung im Dwingelderveld gut für die Region


Durch den Klimawandel werden wir ab und zu mit heftigen Regenfällen konfrontiert. Daher ist es notwendig, Gebiete einzurichten, die Regenwasser für längere Zeit speichern oder wo es kurzzeitig „geparkt“ werden kann. Technische Maßnahmen, wie z.B. Deicherhöhungen und zusätzliches Pumpwerk können die niedriger gelegenen Gebiete unseres Landes nicht mehr ausreichend gegen Überschwemmungen sichern. Darum müssen wir dieses Wasser in Gebieten auffangen können, die speziell hierfür angelegt wurden. Auch das Dwingelderveld kann Wasser auffangen, falls dies nötig sein sollte. So bekommt das Wasser gar nicht erst die Gelegenheit, die südlich des Dwingerveldes gelegenen Dörfer zu erreichen und bleibt Meppel von Überschwemmungen verschont. Durch ein erfinderisches System kann das Dwingelderveld Regenwasser einige Tage lang festhalten. Ganz allmählich wird das Wasser dann in den Ruiner Aa geleitet. Danach kann das Wasser entlang Meppel immer noch Richtung Ijsselmeer fließen.

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Wasser bewahren

Die Wasserbehörde ist für das gesamte Einzugsgebiet verantwortlich. Natur und Wasser bewahren oder Wasser festhalten ist oftmals einfach. Im Dwingelderveld können bei extremen Niederschlägen 1,25 Millionen Kubikmeter Regenwasser aufgefangen werden – mit minimalem Schaden an der Natur. Das Dwingelderveld kann hiermit mehr Wasser für kurze Zeit festhalten, als es die minimale Gebietsaufgabe vorgibt und dies wirkt sich günstig auf die Umgebung des Dwingelderveldes aus. Dies bedeutet auch, dass die Wasserbehörde keine zusätzliche Belastung außerhalb des Nationalparks verhängen muss.